ie Ungewissheit darüber, wie lange solch eine blumige Heldengeschichte ausfallen möge, läßt dich kurz innehalten. Doch was soll's?
Du gibst dir kurzerhand einen Ruck.
"Es sieht nicht danach aus, als würde der Regen bald nachlassen.", sagst du. "Also werde ich Euch leider nicht von Eurem Sermon
abhalten können, fürchte ich."
Unweigerlich mußt du zugeben, daß du diesen Mann beim besten Willen nicht davon hättest abhalten können, dir seine ruhmreichen
Sagen aufzubinden. Er ist bereits in vollem Gallop, sozusagen.
"Fantastisch! Als ich Euch zu Gesicht bekam wußte ich sogleich, dass Ihr ein Mann von gutem Geschmack wärt. Danke für den Wein, meine
Schöne. Ja, da finde ich mich also in diesem Geisterwald wieder, natürlich um eine Frau zu beeindrucken. Sie hatte zu mir gesagt:
'Tapferer Thomas, so bring' mir den Kopf dieses legendären Pferdehundes, von dem alle Welt erschauert, und ich werde für immer dir
gehören!' Als dann ritt' ich, leichtsinnig wie ein junger Hecht, in diesen nebligen Wald hinein auf der Suche nach besagtem Untier.
So groß wie ein Gaul solle es sein. Das Fell schwarz wie Ruß und das Maul voll mit scharfen Zähnen, ein jedes so lang wie ein Goblin-Ohr!"